Wydfara's Prophecy - Amplified Wrath
Review
Himmelherrgottnochemoal. Josef un Moaria, woas is denn des fur a komisch Musi?
Tjaha, schon ein kleiner Bastard, den uns Wydfara`s Prophecy hier präsentieren:
Punkt 1: Alle involvierten Musiker beherrschen ihre Instrumente.
Ausnahme zu Punkt 1: Der Sänger, welcher für die Growls zuständig ist, sollte sich entweder beim Mischer beschweren oder noch ein wenig üben, seine Stimme klingt viel zu dünn und geht unter!
Punkt 2: Die Musiker hören scheinbar gern sehr verschiedene Musikstile, löblich.
Punkt 3: Die Musiker mischen alle diese Musikstile miteinander. Es entsteht dabei leider aber keine homogene Mischung, sondern ein Album aus Versatzstücken. Einem Heavy-Metal-Song mit entsprechendem Gesang folgt ein halber New-Metal-Track, der mich beinahe die Anlage aus dem Fenster schmeißen lässt. Kurz darauf ertönt technischer Death Metal der Marke DEATH nur um dann schon wieder in Richtung Deathcore zu verschwinden.
Punkt 4: Die Songabschnitte sind wahllos aneinandergereiht, manchmal habe ich das Gefühl, ich würde eine Compilation hören. Nichts bleibt hängen, alles wirkt gekünstelt. Hauptsache jeder kann sehen, wieviele Stile man beherrscht! Über alles wird dann auch noch in beinahe jedem Lied Frauengesang gelegt, da muss ich doch glatt an ein Zitat eines amerikanischen Musikers denken, denn:
Punkt 5: DER FRAUENGESANG IST GRAUENHAFT!!!!!!!!
Punkt 6: Der „EVANESCENE“ Song „Solace“ passt zum restlichen Material wie ein Taubstummer in eine Talkshow! Wohl als Auflockerung gedacht, wirkt dieser Mix aus Lagerfeuerromantik und Gejaule eher wie der Abspann von „Verliebt in Berlin“.
Punkt 7: Zuviel Abwechslung kann tödlich sein!
Punkt 8: Hände weg!
Wydfara's Prophecy - Amplified Wrath
Band | |
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Wertung | |
User-Wertung | |
Stile | Death Metal |
Anzahl Songs | 10 |
Spieldauer | 47:01 |
Release | 2007-03-28 |
Label | Gregorio Records |