Veld - Daemonic: The Art Of Dantalian
Review
KURZ NOTIERT
Obwohl VELD wie der Nachwuchs von nicht ganz neuen BEHEMOTH und DECAPITATED klingen, sind die Weißrussen beileibe keine Frischlinge mehr. Schon Mitte der Neunziger Jahre gestartet, ist „Daemonic: The Art of Dantalian“ bereits ihre vierte Platte. Nach wie vor haben sie sich dem technisch-modernen und relativ erbarmungslosen Automatikwaffen-Death-Metal verschrieben, doch das Sperrfeuer pausiert während einiger ruhiger Instrumentalstücke sowie manch überraschend eingängiger Griffbrettspielerei. Darüber hinaus sind VELD insbesondere gesanglich einer gewissen Variation gegenüber nicht abgeneigt. Denn neben dem bestialischen Brunftgerödel gibt es häufiger mal gesprochene Passagen (besonders auffällig verfremdet und wie Lava dahinfließend im interessanten „Love – Anguish – Hate“), einen schwach zu vernehmenden Choral („Merciless And The Innocents“) und ganz ans Ende der Platte hat sich sogar – so überraschend wie unpassend – eine Trällerelfe verirrt. Immerhin erzeugen die Vier durch die nicht ganz so fest sitzenden Scheuklappen einen Hauch von Flair, der dem Großteil vergleichbarer Knüppelbruderschaften völlig abgeht.
Veld - Daemonic: The Art Of Dantalian
Band | |
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Wertung | |
User-Wertung | |
Stile | Death Metal, Technical Death Metal |
Anzahl Songs | 10 |
Spieldauer | 48:10 |
Release | |
Label | Lacerated Enemy Records |
Trackliste | 01. The Sweet Sound Of Torment (Instrumentalstück) 02. World In Obscure 03. Constant Suffering 04. Endless Spiritual Paranoia 05. Lost But Never Forgotten (Instrumentalstück) 06. Merciless And The Innocents 07. Conquerors Of All Icons 08. Love – Anguish – Hate 09. In Eternal Waiting (Instrumentalstück) 10. Annihilation Of Divinity/Trust Upon Ignorance |