Das neue Album von NON, der Industrial-Legende um Boyd Rice, wirkt bei gedämpften Licht bedrohlich, boshaft und abgrundtief. In langen Schleifen kreist man langsam in die eigene Bodenlosigkeit, nur begleitet von dem Gedanken, daß Erlösung nicht existiert und das Licht nur eine Illusion , der eigene Geist nur eine zerfressene Hülle ist, die nichts ewiges erschafft, sondern mit dem kleingeistigen Jetzt befasst ist und zu keiner Zeit dem eigenen Gefängnis entfliehen kann. Bei hellem Licht betracht werden NON von langen Keyboardsequenzen und Effekten bestimmt, die sich in endlosen scheinenden Wiederholungen ergehen und wahrlich nur bei der richtigen Stimmungen und der richtigen Gemütslage wirklich richtig interpretiert und wahrgenommen werden können. Anderenfalls gerät CHILDREN OF THE BLACK SUN schnell zu einer langweiligen Nullnummer, die keinerlei Bedarf hat. Nett ist übrigens die Idee, der eigentlichen CD noch eine DVD beizulegen, welche die volle Klangbreite der neuen Technik nutzt.
*LOL*@Boy Rice – hat der was mit Boy George zu tun???
Nicht verwandt und nicht verschwägert, daher jetzt wieder Boyd Rice. Sorry for the mess und Danke.