Keep Of Kalessin
Metalfest im LKA Longhorn Stuttgart
Konzertbericht
Advent, Advent die Bude brennt… So ähnlich kommt mir die Konzertsituation gerade vor. Erst UNLEASHED, heute MORBID ANGEL, nächste Woche OPETH und in der Darauffolgenden SATYRICON. Zurzeit wird dem interessierten Metalfan wirklich einiges geboten.
Die Zusammenstellung des Metalfests erinnert mich gar an die legendären Jahre um die Jahrtausendwende, als monströse Trosse von bis zu neun Bands durch die Lande zogen. Verstärkt wird dieses Gefühl zudem durch drei der, damals eigentlich unverzichtbaren Teilnehmer (böse Zungen sprechen von „üblichen Verdächtigen“), die auch heute wieder den Hauptactblock stellen. Ja ja, es war schon lustig damals…
Allerdings stelle ich mir ernsthaft die Frage, wie wir es geschafft haben, immer rechtzeitig, schon nachmittags vor Ort zu sein? Dank Feierabendverkehr und etwas vorgezogenem Beginn entgeht mir nämlich gleich die erste Band des Abends. Da sich aber auch keiner der bereits Anwesenden erinnern kann (oder will), hält sich mein Frust in Grenzen, für die Band selbst ist es aber nicht schön. (Volker)
Kaum zwei Minuten nach Ankunft im LKA, stehen schon die Amerikaner ARSIS auf der Bühne. Was zuerst als Prügelorgie in „Tech-Moll“ beginnt, wandelt sich schnell zu einem vor Melodien sprühenden Quell, der schwedischen Black/Death-Metal-Schule. Leider geht ein großer Teil der Darbietung in einem Sumpf aus matschigem und zu lautem Sound unter, was schade ist, da ich wirklich den Eindruck habe, dass die Musik einiges kann und die Band nicht ganz zu Unrecht gehypt wurde. Dass sowohl der Sänger/Gitarrist (gänzlich ohne Blick aufs Griffbrett), als auch sein klampfender Kollege wie die Wilden fiedeln und solieren beeindruckt nicht nur, sondern lässt auch erahnen, in welche Richtung das Material auf Platte geht. Und für diejenigen, die nicht wissen, welche Band gerade auf der Bühne steht, wiederholt es der Frontmann nach bald jedem Song: „Hello, we’re ARSIS“, ach so?! (Volker)
Wer ist das? (Endres)
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Kataklysm, Keep Of Kalessin und Marduk auf Tour
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