MINSK SECURITY - Rebornation
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Fakt ist jedoch, dass das Quintett keinen Hehl daraus macht, wer ihr Vorbilder bzw. Einflüsse sind. Unter anderem kommen hier deutliche Roots von neueren METALLICA (Gesang) zum Vorschein, ebenfalls Acts wie SOULFLY oder KORN. Doch eher die klassische Riege scheint hier und da durch. Gerade Tracks wie "Despair“, "Born To Lead“ oder “Guide Me” lassen den Hörer alte VICIOUS RUMORS, ANNIHILATOR oder METAL CHURCH erkennen.
MINSK SECURITY jonglieren also gekonnt zwischen den einzelnen Stilen und wollen sich ganz sicher nicht festlegen. Und das gibt der Platte auch eine solide Grundlage, die so schnell keine Langeweile aufkommen lässt. Und dafür sorgen schon die eben genannten Tracks, ebenfalls Songs wie z.B. "1349 Dead End“, "Save In Minsk“ (Anspieltipp) und "Rebornation“.
"Rebornation“ wurde von der Band in Eigenregie produziert. Man hört zwar, dass hier ein professionelles Studio gewählt wurde, dennoch, am Sound gibt es nicht viel zu meckern. Die Songs könnten jedoch etwas wuchtiger aus den Boxen hämmern. Vor allem bei den Gitarrenparts kann man sich deutlich vorstellen, wie Michael Suter bzw. Oliver Schneider im Heimstudio die Tracks einspielen. Schön dezent ist der Einsatz des Keyboards beim Titelstück "Rebornation“ eingebaut worden. Sehr gekonnt!
Alles in allem also eine vielversprechende Platte, die jedoch ein wenig die Highlights vermissen lässt. MINSK SECURITY werden sich jedoch garantiert nicht unterkriegen lassen und schon bald ein Album veröffentlichen, welches dieses Manko ausbessern wird. Aber alleine das mehr als gelungene Coverbild der CD wird veranlassen, die sich die Leute zumindest noch dem Silberling umschauen.Punkte: 6/10
(Ingo / 17.02.2008)
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