DARKEST ERA - The Journey Through Damnation
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Im Moment wirft diese noch recht junge Band aber erst einmal die erste Veröffentlichung unter dem Namen DARKEST ERA auf den Markt, daher kann man solche Vergleiche ruhig mal heran ziehen. So würde ich die Musik des Fünfers auch durchaus in die Richtung PRIMORDIAL schieben, die Herren und die Dame verzichten dabei aber völlig auf den Black-Metal-Einfluss. Ihre Songs basieren eher auf einem treibendem Rockgerüst, in welches aber immer wieder traditionelle, aber hin und wieder auch brutalere Riffs eingebaut werden. Positiv anzumerken ist zudem, dass die gesamten Stücke ausschließlich auf Gitarren, Drums, Bass und Gesang basieren, so dass niemand Angst haben muss, von einem nervigen Keyboard gequält zu werden.
Ganz klarer Earcatcher der Band ist aber Sänger Dwayne Maguire, der über ein wirklich schönes Organ verfügt. Seinen Gesang trägt er durchgehend klar vor, ist dabei weit vom übertriebenen Pathos entfernt, den man sonst gern einmal im Folkbereich findet. Mal verzweifelt, mal stolz, der Herr fühlt sich in allen Stimm- und Gefühlslagen wohl und lässt mit seiner Stimme das ein oder andere langweilige Riff schnell vergessen.
Insgesamt finde ich diese Mini CD tatsächlich sehr vielversprechend. Musikalischer Tiefgang ist nicht unbedingt drin, wenn ich ehrlich bin, aber dafür gehen die Kompositionen schön ins Ohr und bleiben auch dort. Ob das eingangs erwähnte Zitat nun tatsächlich zustimmt, kann ich ob mangelnder irischer Szenekenntnisse nicht bestätigen, Freunde von Alben wie PRIMORDIALs “The Gathering Wilderness“ sollten aber auf jeden Fall mal ein Ohr riskieren.Schön.Punkte: 7/10
(Philip / 08.05.2008)
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